Programm
Dienstag, 27. Oktober 2026, 11.00 Uhr - 18.15 Uhr
Ankommen mit Imbiss, Vernetzung, Ausstellerforum und Besuch der Ausstellung Mutare
Grußworte
Vorträge im Plenum:
- Sucht und die gesellschaftliche Form des Verdrängens (Arbeitstitel)
Profin. Drin. Jeanette Pohl, IU Internationale Hochschule, Campus Stuttgart - Sicherheit für wen? Vulnerabilität, urbane (In-)Toleranz und der Umgang mit Drogenszenen im öffentlichen Raum
Anna Rau, Deutsch-Europäisches Forum für Urbane Sicherheit e.V., Hannover
Dr. Tim Lukas, Bergische Universität Wuppertal - Verborgene Potentiale in der Kommunikation
Maik Dünnbier, Movendi International Stockholm
Sechs parallele Themenforen, nachmittags:
- 101 – FASD sichtbar machen: Impulse für Diagnostik, Prävention und Praxis
- 102 – Öffentliche Räume, verborgene Risiken: Wo Glücksspielsucht entsteht – und wie Hilfe ankommt
- 103 – Im Schatten der Effizienz: Stress und die Wirksamkeit der Suchtberatung und -prävention in der Arbeitswelt
- 104 – Internetnutzungsstörungen – ein neues Versorgungsfeld in der Suchthilfe
- 105 – Öffentlicher Raum - Sicherheit, Sichtbarkeit und die Rolle der Suchthilfe
- 106 – Sucht im Alter – blinde Flecken, neue Perspektiven
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 09.00 Uhr - 16.00 Uhr
Vorträge im Plenum:
- Architektur der Abhängigkeit: Wie digitale Plattformen verletzliche Welten monetarisieren
Julia von Weiler, Niedergörsdorf - Puzzeln im Dunkeln: Welche Entwicklungen rund um illegale Substanzen sehen wir?
Esther Neumeier, IFT Institut für Therapieforschung, München - Verborgene Welten entschlüsseln: Entstehung & Aufrechterhaltung von internetbezogenen Störungen & anderen Verhaltenssüchten (I-PACE-Modell)
Prof. Dr. Matthias Brand, Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg
Panel-Diskussion:
- Wie könnte der öffentliche Raum in 10 Jahren aussehen, wenn wir verborgene Welten aktiv einbeziehen – und welche Rolle spielen dabei neue Technologien oder gesellschaftliche Debatten?
Moderation: Andrea Hardeling, Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V., Potsdam
Teilnehmende: Julia von Weiler, Niedergörsdorf; Mechthild Böll, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Rates der Stadt Köln; Esther Neumeier, IFT Institut für Therapieforschung, München; Nina Pritzens, vista gGmbH, Berlin; Dr. Tobias Schwarz, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Köln
Sechs parallele Themenforen, vormittags:
- 201 – High & Horny – Wie Chemsex die Sucht(selbst)hilfe fordert
- 202 – Management-Forum: Organisationale Resilienz in Einrichtungen der Suchthilfe
- 203 – Opioid Substitution und psychosoziale Betreuung – öffentlichen Raum entlasten, Teilhabe fördern, Gemeinwohl stärken
- 204 – Wenn Sucht ins verborgene Digitale wandert – kann Prävention folgen?
- 205 – Zwischen Versorgungslücke und Innovation: Behandlung und Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit Suchterkrankungen
- 206 – Unsichtbar trotz Öffentlichkeit: Die verborgenen Lebensrealitäten konsumierender Frauen und Mädchen
Abschluss:
- Sucht, Sinn und Slam: Im Rausch der Poesie
Jens Kotalla, Münster
Eva-Lisa, Mühlheim an der Ruhr
Suchthilfeverzeichnis
Über das Suchthilfeverzeichnis der DHS können Sie Einrichtungen der Suchthilfe in Ihrer Umgebung finden.
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